Kennzeichen H







Natürlich! H-Kennzeichen kommt Ihnen bekannt vor! Apropos bekannt:
In "Kennzeichen H" stellen wir Ihnen stets die Klassiker mit einem Augenzwinkern vor, die den Ritterschlag für Oldtimer erhalten haben.
Vielleicht, damit Sie informiert sind wenn Sie sich einen jungen Klassiker zulegen wollen. Vielleicht aber auch nur aus Spaß. Das entscheiden ganz alleine Sie! Also: Viel Spaß!
Bild: Oldtimerreporter.Haehnel

Aufgereihte Wartburg-Geschichte: Vorn die 1.3-Limousine mit den ab Werk lieferbaren Leichtmetallfelgen. Dahinter die nur rund 900 mal gebaute Pick-Up-Version "Trans".                                                                                     Foto: Klaus Nahr


Das letzte Aufbäumen der Automobilwerke Eisenach, der Wartburg 1.3, wird 30. Dabei ist seine Historie voller interessanter Details: So gehört das Werk unter der Burg zum erlesenen Kreis deutscher Autobauer, die schon vor der Jahrhundertwende Kraftfahrzeuge produzierten.
1896 wurde die Fahrzeugfabrik Eisenach (FFE) von Heinrich Ehrhardt gegründet. Dieser hatte gerade einen Großauftrag der preußischen Militärverwaltung an Land gezogen, der die Kapazitäten seiner zwei bereits existierenden Standorte deutlich überstieg. So wurde in Eisenach mit einem Stammkapital von 1,5 Millionen Mark ein drittes Werk gegründet: die FFE. Nach verschiedener Militärtechnik sowie Fahrrädern wurde bereits zwei Jahre später der erste Motorwagen produziert: eine Lizenz der französischen Zweizylinder-Voiturelle „Decauville“.
Ab 1904 liefen die Wagen aus Eisenach unter dem Namen Dixi. Nach dem Ersten Weltkrieg folgten wirtschaftlich schwierige Zeiten, weshalb die neuen Dixi eher Kleinwagen-Format hatten. Das Unternehmen litt jedoch weiter unter der Weltwirtschaftskrise, letztendlich übernahm BMW 1928 die Fahrzeugfabrik Eisenach. Der Dixi hieß nun BMW,  und ab 1933 startete BMW dort die Produktion der 3er Reihe, vom 303 über den berühmten 328 bis hin zum 335, später kamen auch die blau-weißen Motorräder aus Eisennach.
Nach dem Krieg befand sich...

M-Power mit 315 PS unter Palmen. Foto: Ernesto Andrade


„Schnell – solide – handlich“ titelte Auto-Bild Anfang 1988 über den neuen 5er. 30 Jahre ist das tatsächlich schon her, und damit erreichen die ersten BMW E34 das Oldtimeralter. Im Januar 1988 wurde er der Presse vorgestellt. Zunächst nur als Limousine, aber bereits mit einer breiten Motorenpalette: vom 520i mit 129 PS aus 2 Litern über den 535i mit 211 PS aus 3,5 Litern bis zum Alpina B10 und M5. Letzterer lieferte sportliche 315 PS aus 3,5 Litern. Dabei debütierte die zeitlose Optik des E34 grundsätzlich schon zwei Jahre früher, im 7er BMW von 1986.
Besonderes Augenmerk hatte Ex-Zagato-Designer Ercole Spada der Aerodynamik gewidmet, im Vergleich zum Vorgänger konnte der Wert um 18% reduziert werden, wodurch im Gegenzug sämtliche Benziner die 200 km/h-Marke knackten. Ebenfalls neu waren die geklebten Front- und Heckscheiben. Hierdurch wurde eine höhere Steifheit erreicht. Die M20- und M30-Motoren waren bereits im Vorgänger sowie im 3er erprobt. Der Motorenkatalog wurde ...

Hübsch hässlich? Eine Schönheit ist er nicht - aber praktisch! Ob das für eine Liebhaber-Karriere reicht? In Tschechien jedenfalls schon!
Fotos (2): Oldtimerreporter.Fröhlich


Still und heimlich sind sie von unseren Straßen verschwunden: die unaufgeregten und doch so praktischen Kleinwagen der späten 80er und frühen 90er. Peugeot 205, Citroen AX, Ford Fiesta II. Und manche sind ganz, ganz leise gegangen, weil es von ihnen keinen GTi oder XR2 gab. Der Skoda Favorit zum Beispiel.
Dabei gilt der praktische Fünftürer als der letzte ‚echte‘ Skoda und verdient zumindest deshalb etwas Beachtung. Nach dem Favorit hat VW die Herrschaft übernommen und die erste Neukonstruktion mit einem historischen Namen geschmückt: Skoda Felicia. Unter dieser Bezeichnung war ein Cabrio des Hauses bereits zwischen 1957 und 1964 erfolgreich.
Nun also...

Edel, edel - ein Corrado in fürstlicher Umgebung. Allerdings muss dieser britische VR6 noch ein Klitzebisschen auf den H-Ritterschlag warten.     Foto: Rich Becks


Volkswagen und Sportwagen – das passte jahrzehntelang zusammen wie Rock ‚n‘ Roll und Ziehharmonika. Auch wenn Volkswagen den Karmann-Ghia bisweilen als „Sportwagen“ beworben hat, ernst genommen hat das kaum jemand. Die Liebelei mit Porsche, die im 914er/916er gipfelte, hatte zwar schon Hand und Fuß, aber keinen Erfolg.
Als VW 1974 die Wolfsburger Fahrzeugpalette mit dem Golf revolutionierte, stellte man ihm den Scirocco gleich zur Seite, mit 15 PS mehr als der damalige Top-Golf. Doch 1975 kam der Golf GTi und erst 1976 der Scirocco Gti mit 110 PS. 1981 gab es ein neues Blechkleid für das Coupé, 1983 für den Golf 2, den es wiederum ab 1984 als GTi mit 112 PS und ab 1986 mit 139 PS (und auf Wunsch vier Türen) gab. Auch in der zweiten Serie brachte es der Volksrenner leistungstechnisch nicht weiter als die kompakte Familienkutsche. Das änderte sich erst...

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