Oldtimer aktuell

Doch. Die Blümchen machen die simple Renault-6-Front schon etwas attraktiver.                                                                       Foto: Rundvald


Er war so etwas wie ein Sechser in der Lotterie, ein Hauptgewinn. Einer, der die Moderne im konservativen Stil zu ergänzen wusste. Die Rede ist vom Renault 6. Wir erinnern uns. Nach dem Krieg startete Renault erfolgreich mit dem 4CV. Ein neues Auto, aber dem Käfer und dem Zeitgeist folgend. Alles andere danach tat es ihm gleich. Frégate und vor allem die Dauphine, wunderschön. Aber der Mode und dem Mainstream folgend.
Erst 1961 brach man mit alten Konventionen, der R4 schnitt alte Zöpfe ab. Konstruktiv und gestalterisch war er Bahnbrechend. 1965 folgte der nächste Paukenschlag. Mit dem R16 kam die echte Revolution auf Rädern. Allerdings entstand aus dieser Modellpolitik heraus eine Lücke. Die bis 1968 nicht angemessen  geschlossen war. Es war eher Stückwerk, das die Lücke füllte: Die Schwestern R8 und R10 waren zu ihrer Zeit...

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