"Franzosenblech" ist das Magazin aus dem Hause Oldtimerreporter, das sich mit dem "Savoir-Vivre auf Rädern" beschäftigt - und mit der Erkenntnis, dass Franzosen ein ziemlich entspanntes Verhältnis zu ihren Fortbewegungsmitteln haben - genau wie die Fans französischer Mobilität auf der ganzen Welt. Herzlich willkommen also bei "Franzosenblech.de" - gedruckt und im Netz. Foto: Oldtimerreporter.Haehnel

Mit Datum vom 28.Mai 2021 haben Polizeipräfektur und Stadtverwaltung von Paris in einem Erlass die Nutzung der Umweltzone neu gefasst.
Fahrzeuge ohne Umweltplakette oder mit den Umweltplaketten "Crit'Air" 4 und 5 dürfen die Umweltzone nicht befahren. Aber:
In Artikel 3 werden die diversen Ausnahmen, die einfahren dürfen, festgelegt, darunter diese für Oldtimerfreunde interessanten Regelungen:

- Ganz allgemein: Fahrzeuge, die im Rahmen von Veranstaltungen oder öffentlichen Straßendemonstrationen wirtschaftlicher, sportlicher oder kultureller Art verwendet werden, (also auch [angemeldete] Ausfahrten,  Paraden, usw.)
- Fahrzeuge, deren Zulassungsbescheinigung den Vermerk "Sammlung" trägt,
Gemeint sind Fahrzeuge mit französischer Oldtimerzulassung und dem entsprechenden Vermerk "Collection" in den Zulassungspapieren (carte grise).

- Für Fahrzeuge über 30 Jahre, die im Rahmen einer Veranstaltung verwendet werden.
Heißt: Hier genügt das Alter der Fahrzeuge laut Erstzulassung in den Fahrzeugpapieren. So können Fahrzeuge mit H-Kennzeichen gleichermaßen zu Oldtimer-Treffen nach Paris fahren, wie auch 30-jährige Oldtimer ohne H-Kennzeichen. Da sich für manch ein klassisches Fahrzeug die Anmeldung mit H-Kennzeichen nicht lohnt - weil zum Beispiel eine grüne Umweltplakette erteilt ist - können auch diese Autos zu Treffen in die Stadt einfahren. Die Polizei-Präfektur versichert zwar, dass entsprechende Veranstaltungen grundsätzlich bekannt sind, empfohlen wird aber, einen Nachweis der Veranstaltung mit sich zu führen.

Bild: Citroen / stellantis

Eineiige Zwillinge? Nun ja - ganz so gleich wie auf den ersten Blick sind die Pininfarina-Brüder Austin A55 Cambridge MK2 und Peugeot 404 nun doch nicht. Und noch ein wichtiger Unterschied: Der A55 wurde nur zwei Jahre gebaut, der 404 entstand 15 (in Afrika 29) Jahre lang.
Fotos: Gaubatz/Both


„Heute sehen die Karren doch alle gleich aus“ – „Alles aus einem Designstudio“ – Fällt denen nix Neues ein?“ – „Früher war alles besser!“ Diese Sprüche kennen wir zur Genüge. Und zum Teil kann man das ja auch nachvollziehen. Aber der Wahrheit entsprechen diese Aussagen dann doch nicht so ganz. Auch schon früher gab es dieses Phänomen. Vielleicht nicht ganz so ausgeprägt, aber es war da. Und wir reden nicht von Lizenzmodellen wie Renault 12 / Dacia 1300 oder Lada / Fiat 124. Wir reden hier im Speziellen vom Peugeot 404 und dem BMC AD09.

 


 

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