"Franzosenblech" ist das Magazin aus dem Hause Oldtimerreporter, das sich mit dem "Savoir-Vivre auf Rädern" beschäftigt - und mit der Erkenntnis, dass Franzosen ein ziemlich entspanntes Verhältnis zu ihren Fortbewegungsmitteln haben - genau wie die Fans französischer Mobilität auf der ganzen Welt. Herzlich willkommen also bei "Franzosenblech.de" - gedruckt und im Netz. Foto: Oldtimerreporter.Haehnel

Ohne das klassische zeitgenössische Grün würde er nicht Laubfrosch heißen. Apropos Grün: Aktuell sind sich Citroën und Opel wieder grün. Kein Wunder, sind sie doch heutzutage Konzern-Brüder. Foto: Opel/stellantis


Wir alle kennen diese Sprüche und Redewendungen, wie „Das geht auf keine Kuhhaut“ oder „Mach keine Fisimatenten“. Aber woher kommen diese Redensarten? Nun, die Sache mit der Kuhhaut geht zurück auf’s Mittelalter. Damals glaubten die Menschen, der Teufel würde die Sünden auf einer Kuhhaut zählen. Und wenn da nichts mehr draufpasste, dann war der Betreffende ein übler Zeitgenosse. Ähnlich verhält es sich mit anderen Redewendungen auch. Aber was hat es mit dem Spruch „Dasselbe in grün“ auf sich?

Ungefähr 1,1 Millionen mal wurde der französische "Käfer" von 1946 bis 1961 ausgeliefert.
Foto: Oldtimerreporter.Gaubatz


Es ranken sich um kaum ein anderes Auto so viele Legenden wie um Renaults Butterklumpen, im Deutschen weitaus liebevoller „Cremeschnittchen“ genannt. Eines dieser Märchen besagt, Porsche selbst hätte am 4CV mitgewirkt. Dies würde die Ähnlichkeit zum deutschen KdF-Wagen erklären. Völliger Mumpitz, die Ähnlichkeit hat einen anderen Grund. Wir klären auf…
Berlin, internationale Automobilausstellung 1937. Adolf Hitler und seine Entourage flanieren über die Automesse. Auch am Stand von Renault macht der Tross Halt. Der Wolf hat Kreide gefressen, zeigt sich weltmännisch und freundlich. Sogar eine Audienz bekommt Louis Renault beim Führer und Reichskanzler. Was genau der Diktator und der Wirtschaftsboss besprachen, ist heute nicht mehr überliefert. Es dürfte wohl um Politik im Allgemeinen und Wirtschaftsfragen im Besonderen gegangen sein.

 


 

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