"Franzosenblech" ist das Magazin aus dem Hause Oldtimerreporter, das sich mit dem "Savoir-Vivre auf Rädern" beschäftigt - und mit der Erkenntnis, dass Franzosen ein ziemlich entspanntes Verhältnis zu ihren Fortbewegungsmitteln haben - genau wie die Fans französischer Mobilität auf der ganzen Welt. Herzlich willkommen also bei "Franzosenblech.de" - gedruckt und im Netz. Foto: Oldtimerreporter.Haehnel

Nur bei der ersten Serie prangte die namengebende Ziffer auf der Motorhaube. Foto: Peugeot


Brot-und-Butter-Auto nannte Peugeot 1977 seine neue Nummer 305. Der erste Peugeot übrigens, der auf die Endziffer 5 hörte. Das schien auch auf den ersten Blick das einzig Neue am Neuen zu sein. Das Design war alles andere als avantgardistisch, wie man es beispielsweise von Citroën kannte. Und auch das für Peugeot-Verhältnisse mutige Design des 504 suchte man beim 305 vergebens. Dennoch konnte der 305 überzeugen und fand bis 1988 mehr als 1,9 Millionen Käufer, nur unwesentlich weniger als der Renault 18, der das gleiche Problem hatte.

Wirkt wie eine geglättete Version des Vorgängers Renault 12. Der Aerodynamik kam die Form jedenfalls zugute.
Foto: Oldtimerreporter.Gaubatz


Mutlos. Langweilig. Ideenlos. So wetterten viele, auch eingefleischte Renault-Fans, beim Erscheinen des Renault 18. Völlig zu Unrecht. Sicher, vom Design seiner Ahnen war er meilenweit entfernt. Er war nicht so innovativ wie der R16, nicht so mutig im Design wie der R12, auch nicht so avantgardistisch wie der R14 und sicher auch nicht so frech wie der R5. Und gerade das war das Mutige an ihm. Neue Wege zu gehen. Und er ging seinen Weg. Mit Erfolg. Mehr als zwei Millionen Käufer griffen zum R18.

 


 

Noch mehr zum Thema Franzosenblech
in unseren Heften! In unserem Kiosk hier...: