Franzosenblech.de

"Franzosenblech" ist das Magazin aus dem Hause Oldtimerreporter, das sich mit dem "Savoir-Vivre auf Rädern" beschäftigt - und mit der Erkenntnis, dass Franzosen ein ziemlich entspanntes Verhältnis zu ihren Fortbewegungsmitteln haben - genau wie die Fans französischer Mobilität auf der ganzen Welt. Herzlich willkommen also bei "Franzosenblech.de" - gedruckt und im Netz. Foto: Oldtimerreporter.Haehnel

Das Cremeschnittchen - offiziell: Renault 4CV: Vor 70 Jahren begann die Produktion. Der deutsche Spitzname des Renault 4CV soll aus dem Saarland stammen. Bei uns in Frankreich heißt er "Motte de Beurre" - Butterklumpen. In Blau gewann er als Rennfahrzeug seine Klasse bei der Mille Miglia, bei den 24h de Le Mans und bei der Rallye Monte Carlo ... vielseitig, der Kleine.

Foto: Berthold Werner

Gesprächsstoff: In Sachen SM gibt's viel zu erzählen. Foto: Oldtimerreporter.Behrens


Kurzstrecken sind nichts für die 1972er Citroen SM von Klaus Völker aus dem Kreis Stormarn: „Man muss die SM warmfahren, sie braucht lange Strecken. Dann kommt man, wenn man 120 fährt, auch mit elf Litern aus.“ Unter der Haube des extravaganten Franzosen, der nur von 1970 bis 1975 gebaut wurde, werkelt ein Maserati-Motor mit 163 PS, 2,7 Litern Hubraum und 220 km/h Spitze. Maserati war Anfang der 70er Jahre eine Citroen-Tochter.
Nach der ...

Hamburg. „Der Wagen ist so alt wie sein Besitzer“, lacht Egon Gothmann aus Hamburg. Sein Peugeot 402 B wurde Ende 1938 gebaut und am 10. April 1939 an den Erstbesitzer, Capitaine Paul Granjean, ausgeliefert. Der behielt (und fuhr) ihn bis 1986 – fast unvorstellbare 47 Jahre. Gothmann kannte die Tochter des Capitaine, die in Deutschland Germanistik studiert hatte und schlug zu. Seitdem ...

Nur zwei Jahre gebaut und extrem selten: Die Luxusversion Renault Ondine - gesehen in den Neunziger Jahren mit Pariser Kennzeichen.    Foto: Poschadel


Es war der 6. März 1956 als ein paar tausend Gäste in Paris ins Palais de Chaillot strömten, um die Nachfolgerin, die Dauphine, kennenzulernen. Nun, eine richtige Nachfolgerin wurde der neue Renault nicht. Schließlich lief der 4 CV – liebevoll auch „Cremeschnittchen“ genannt, noch rund fünf Jahre parallel zum neuen Modell vom Band.
Rund 26 PS-chen trieben die ersten Serienautos der Dauphine auf knapp über 100 km/h. Dem Leiden sollte aber bald ein Ende bereitet werden.
Später gab es gar 36 PS, die das 650-Kilo-Wägelchen auf knapp 130 beschleunigten. Zum Ende der Bauzeit von 1965 bis 1967 wurde ausschließlich diese „Gordini“ genannte Version angeboten.
Aber das war noch nicht das Ende der „Leistungsorgie“: Die Rallye-Version R 1093 erreichte mit fast 50 PS 140 km/h - und startete bei der Rallye Monte Carlo.
Neben einer Luxusversion „Ondine“ die von 1960 an zwei Jahre auf dem Matkt war, baute Alfa Romeo eine Lizenz-Dauphine. Sogar hundert...