Franzosenblech.de

"Franzosenblech" ist das Magazin aus dem Hause Oldtimerreporter, das sich mit dem "Savoir-Vivre auf Rädern" beschäftigt - und mit der Erkenntnis, dass Franzosen ein ziemlich entspanntes Verhältnis zu ihren Fortbewegungsmitteln haben - genau wie die Fans französischer Mobilität auf der ganzen Welt. Herzlich willkommen also bei "Franzosenblech.de" - gedruckt und im Netz. Foto: Oldtimerreporter.Haehnel

Die erste Ente wurde 1948 vorgestellt. Foto: Citroen


27. Juli 1990, Mangualde, Portugal. Aus der Halle eines Geflügelhofs der besonderen Art, watschelt die letzte Vertreterin einer ganz besonderen Gattung: Der französischen Doppelwinkel-Ente. Am 7. Oktober 1948 schlüpfte die erste dieser Enten auf dem Pariser Automobilsalon. Und bewegte fortan Frankreichs Massen. Mitte der 1930er-Jahre fiel der Startschuss für das Projekt TPV (Toute Petite Voiture, also „sehr kleines Auto“) und 1939 hätte es in Serie gehen können. Wäre da nicht der zweite Weltkrieg gewesen. Doch nach dem Ende des Krieges kam der 2CV genannte Citroën gerade Recht.
Er war noch spartanischer, sparsamer und besser gefedert als der 4CV des Erz-Rivalen Renault. Automobiler Minimalismus war des Credo jener Zeit. Ein Auto musste Platz haben für zwei Bauern mit Gummistiefeln und einen Zentner Kartoffeln, oder, noch besser, ein Fässchen Wein. 60 km/h sollten drin sein und es dürfte nicht mehr verbrauchen als drei Liter Sprit auf 100 Kilometern.
41 Jahre lang erfüllte das Federvieh vom Quai de Javel diese Vorgaben, mehr noch, die Ente avancierte zum Kultmobil, zur Studentenkutsche und zum Revoluzzer-Gefährt. Und am Ende ihrer Tage war sie weit mehr. Die Ente war das Blech gewordene Savoire-Vivre.

Endlich! Das neue Heft „Franzosenblech – Savoir-Vivre auf Rädern“ ist fertig! Und es ist randvoll mit Geschichten um das frankophile Fahren!
Dabei sind Simca 1200 S Coupé, Rallye und die Vedette, dem Straßenkreuzer der Marke.
Wir feiern die H-Kennzeichen-Weihe für den ersten Renault Clio und den fünfzigsten Geburtstag von SM und GS. Auch Peugeot hat einen „ungeraden“ Jubel-Tag. Vor 210 Jahren ging’s los – sagt man. Wir blicken auf die Historie des Löwen, der „Gründungsvater“ des heutigen PSA-Konzerns ist.
Was liegt da näher, als außerdem auf einen Peugeot schlechthin zu schauen – den bis heute unverwüstlichen 404. Dazu erzählt ein 404-Fan seine Abenteuer.
Noch historischer ist unser Blick auf die Marke Delaunay-Belleville. Noch nie gehört? Kein Problem. Bei uns erfahren Sie das Wichtigste.
Aber das ist noch nicht alles:
Bonnet Djet und Matra 530 sind ebenso dabei wie der Renault Fuego, die Transporter Trafic und Master, der Citroen Belphegor, Renaults Ausflug in die Sahara, die Geschichte des Pioniers Leon Bollée und noch viel mehr…

Und so bekommen Sie es:
Einfach eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden und das Heft kommt (mit Rechnung) für 3,90 € plus Versandkostenanteil von 0,55 €. Lieferanschrift nicht vergessen! Viel Spaß!

… 2019, Frankreich, ein großes Renault- Oldtimer- Treffen mit Renault – Pretiosen über und über.R4, R5, R6, alle Nummern, alles, was das Renault-Herz begehrt.  Auf einer kleinen Anhöhe ein besonderes Kleinod: Ein Renault 25 Sondermodell „Manager“, ausgestattet mit etlichen erbaulichen Dingen. Elektrische Fenster, ZV mit Fernbedienung, Velourssitze, 4x6-Watt-Audioanlage etc. Kurzum, eine Komfortkutsche par excellence, gekrönt mit einer samtweichen Federung. Auch heute noch ein beeindruckendes Fahrzeug!  Wie mag das 1988 gewirkt haben?

Dieses Logo hatte am längsten Bestand: 1919-1959. Bilder: PSA/Citroen


Bereits weit bevor Firmengründer André Citroën (1878-1935) mit der Produktion von Automobilen begann, lernte er im Jahr 1900 das Prinzip der Kraftübertragung durch Winkelverzahnung in der Firma seines Onkels in Warschau kennen. Nach seiner Rückkehr nach Paris erwarb er ein Patent über Getriebe und winkelverzahnte Zahnräder, wie sie beispielsweise in Mühlen zum Einsatz kamen. Bei solchen Winkelzahnrädern sorgte die spezielle Verzahnung für einen ruhigeren, leiseren und effizienteren Lauf. Jahre später gründete André Citroën ein Unternehmen, die sich auf die Fertigung von Untersetzungsgetrieben aus Stahl sowie von winkelverzahnten und spiralverzahnten Rädern spezialisierte. Zu seinen ersten Kunden zählten unter anderem Automobilbauer.