Oldtimerreporter überregional

Ziemlich päpstlich: 1982 diente ein "getunter" Seat Panda Johannes Paul II als Dienstwagen in Madrid .
Foto: Detectandpreserve


„Die tolle Kiste“ – Leser, die in den Achtzigern schon Autos wahrgenommen haben, wissen sofort, was gemeint ist: der Fiat Panda.
Im März 1980  debütierte der Nachfolger des Fiat 126, der für die Zeit dann doch etwas zu klein geworden war.
Mit dem Panda setzte Fiat sein erfolgreiches Engagement im Bereich der Kleinstwagen fort, der Topolino, Fiat 500 und 126 hatten gute Vorarbeit geleistet.

Ob Carabinieri (ähnlich Gendarmerie), Polizia de Stato (Bundespolizei), Guardia die Finanza (Zoll) oder Polizia Municipale (Stadtpolizei) - alle fuhren im wahrsten Sinne des Wortes auf Alfa Romeo ab. Foto: Oldtimerreporter.Haehnel


Im Italien der Nachkriegsära wurden die Autos von Alfa Romeo zur Legende. Die Fahrzeuge aus Portello bewiesen, dass sie sowohl auf der Rennstrecke als auch auf der Straße die Schnellsten waren. Ihre technischen Eigenschaften und ihr Image erregten auch das Interesse der „Polizia di Stato“, der italienischen Bundespolizei.

Alle MR2 der ersten Serie von 1984-1989 sind inzwischen Kandidaten für H-Kennzeichen.  Fotos: Toyota.


Denkt man an Japaner und Oldtimer fällt den meisten nicht viel ein. Bei Mazda der Cosmo-Sport und bei Toyota vielleicht noch die Celica. Aber nach und nach wächst die Fangemeinde japanischer Oldtimer. Und zu Toyotas Klassikern gehört mindestens noch der MR2.
Denn manchmal reichen zwei Plätze, um Geschichte zu schreiben. So geschehen bei „Mister Two“, Sportwagenfans zaubert dieser Spitzname für den zweisitzigen Toyota MR2 mit Mittelmotor sofort ein Lächeln ins Gesicht. Als dieses keilförmig gezeichnete Sportcoupé mit drehfreudigem 16-Ventil-Vierzylinder auf der Tokyo Motor Show 1983 als seriennaher Prototyp präsentiert wurde, war das eine Sensation.

Aufschneider: Dieses liebevoll konstruierte Enten-Cabrio auf der Stuttgarter Retro-Classics ist bereit für den Frühling.
Foto: Oldtimerreporter.Müller


Samstagmorgen, 6.30 Uhr. Eine Zeit, in der viele Menschen sich noch einmal im Bett umdrehen, um das frühe Aufstehen mit aller Macht zu verhindern. Der morgendliche Kaffee hat noch viel Zeit, aufgebrüht und genossen zu werden. Nicht so beim Oldtimer-Schreiber. Ich stehe gebürstet, mit Proviant ausgerüstet und aufgeregt an einer Bushaltestelle in einem kleinen pfälzischen Ort. Warum aufgeregt? Nun, heute werde ich die Retro – Classics in Stuttgart besuchen, aber das ist es nicht alleine.
Die Anreise findet stilecht in einem Oldtimer-Bus statt! Da werden Erinnerungen wach an Kindheitstage aus den 70ern und 80ern, als man in den verschiedensten Omnibussen in die Schulpaläste befördert wurde – die damals schon zum Teil Oldies waren… Magirus, Mercedes, MAN, Setra, Neoplan…eine bunte Palette an schlichten und edlen Beförderungsmitteln. Welcher Oldie mich heute erwartet? Ah, das ist er ja: Setra S 208, klein aber fein! Man möchte ihn beinahe in den Arm nehmen, so knuffig ist er.