Ein echter Europäer - der Opel Rekord P2. Halter Thomas Boos freut sich über den zugelaufenen Klassiker.
Fotos: Oldtimerreporter.Müller


Manchmal möchte man gerne ergründen, was einen Autokäufer zum Kauf dieses oder jenes Modells bewegt. Ist es die Markentreue? Die Formschönheit? Oder die schlichte Vernunft? Man weiß es nicht immer, es bleibt gerne im Dunkeln, aber das beflügelt die Phantasie! So auch im Falle eines Monsieurs, nennen wir in Jean-Luc, aus dem schönen Frankreich, einst Besitzer eines Opel Rekord P2.
Rückblick: Sommer 1962, Pierrefitte-sur-Seine. Hier in diesem Pariser Vorort möchte sich Jean-Luc etwas gönnen, einen neuen größeren Wagen. Da kommen natürlich etliche Modelle aus heimischer Produktion in Frage, der attraktive Peugeot 404, die formschöne Simca Aronde, ein Panhard PL17 und, und, und.
Aber Jean-Luc entscheidet sich anders, er steuert die Garage Luis Palacio an, dort finden sich allerlei GM-Fahrzeuge (aus französischer Produktion!) im Schaufenster.

Er erschien 1972 zwei Jahre vor dem Wolfsburger Konkurrenten: der Alfasud hätte der "wirklich-wahre" Golf sein können - wäre da nicht die unterirdische Qualität und das ewige Warten bis 1981/82 auf die Heckklappe gewesen...
Foto: Bettina Schweiger


Preisfrage: Was haben Zitronenbauern mit Automobilen zu tun? Nun, werden Sie sagen, ist doch ganz einfach: Auch Zitronenbauern brauchen Autos, um die sauren Früchte von A nach B zu bringen.
Im autoverrückten Italien allerdings geschieht es manchmal, dass die Zitronenbauern sich ihr Auto selber bauen.  Es lässt sich ahnen, dass einem solche Geschichten sauer aufstoßen können…

Für Manta-Fahrer, die einen Kombi wollten: Der "Hatchback", der Opel Manta CC mit der großen Heckklappe, kam 1978.
Foto: Alf van Beem


Es gibt Vorurteile und Meinungen, die bleiben auf ewige Zeiten unauslöschlich in den Köpfen der breiten Masse haften. Französische und italienische Autos rosten bzw. streiken immerzu und die Fahrer eines Manta B haben immer einen erkälteten Ellenbogen. Warum das? Ganz einfach, sagt die öffentliche Meinung: Der Arm hängt zu jeder Jahreszeit aus dem Fenster bei den B-tisten. Ist dem tatsächlich so? Und was ist überhaupt das Phänomen des Manta B?

Camaro als Hochzeitskutsche: hier im Einsatz am Rathaus Köpenick. Den gepfeilten Grill bekam der Chevrolet Camaro 1968.
Fotos: Oldtimerreporter.Eichbaum


Nach einem erfolgreichen Debüt auf dem Pony Car-Markt war es für den Chevrolet Camaro im Folgejahr unumgänglich, mit einigen Upgrades aufzutrumpfen. In deren Genuss kam das Camaro Convertible 1968 natürlich auch. Als Mustang-Rivale kam der Chevrolet Camaro spät, aber keineswegs nach Ladenschluss:
AMC präsentierte fürs Modelljahr 1968 den Javelin, und Dodge ließ sich für den Challenger Zeit bis 1970. Mit dem Camaro kamen 1967 aber auch der Pontiac Firebird und der Mercury Cougar auf den Markt, und so tat die Bowtie-Division gut daran, ihrem Volkssportler eine markante, aber nicht allzu aufwendige Modellpflege angedeihen zu lassen. Die wichtigsten Neuigkeiten für 1968 umfassten einteilige ohne Dreiecksfenster gelieferte Seitenfenster, die mit Einführung des Belüftungssystem Astro Ventilation hinfällig wurden, und einen gepfeilten Grill. Dieser Hingucker rahmte die Parkleuchten und sollte beim 69er Camaro noch kräftiger betont werden. Zudem gab es Heckleuchten mit integrierten Rückfahrscheinwerfern.