Oldtimerreporter überregional

Inzwischen ist auch amtlich ausdrücklich bestätigt, was eigentlich auch nach der bisherigen Rechtsverordnung schon möglich war. Aber der deutsche Verwaltungsmitarbeiter tendiert ja eher zur Abwehr als zum kundenfreundlichen Handling.
Die neue Regelung ist damit jetzt in Kraft: Offiziell dürfen H-Kennzeichen mit Saisonkennzeichen kombiniert werden.
Platzmangel dürfte es allerdings bei langen Zeichenfolgen geben. Und kombiniert man das Ganze noch mit den kleinen Schildern der Ami-Schlitten... Naja, Sie wissen was wir meinen. Hoffentlich teilen dann die Behörden unbürokratisch ganz kurze Nummern zu. Oder doch lieber wieder Abwehr? Wir werden beobachten, wie kundenfreundlich sich das LABO dann wirklich zeigt. Obwohl: einen Buchstaben und eine Ziffer gibt es in Berlin so oder so nicht mehr.
Bild: Oldtimerreporter

Gerne kursieren zum Thema Umweltzonen in Frankreich Ungenauigkeiten und Halbwahrheiten. Nach mehreren Anfragen an die Redaktion, wollen wir das Ganze hier mal präzisieren. Dazu haben wir uns an die zuständigen französischen Behörden gewandt.

ZCR-Zonen (Zones à Circulation Restreinte)
Das sind feste Zonen – meist in Städten. Um diese Zonen befahren zu können, benötigt man die so genannte „Crit’Air-Vignette“, von der es sechs Kategorien gibt.

Die ZCR-Zonen sind durch das Verkehrszeichen „Zone Circulation Restreinte“ gekennzeichnet - ähnlich der deutschen Tafel. Ein Zusatzschild regelt, welche Fahrzeuge mit welchen Plaketten zu welchen Zeiten einfahren dürfen. Mit den Jahren soll eine Kategorie nach der andern ausgeschlossen, also die Bestimmungen verschärft werden.
ZPA-Zonen (Zones de protection de l’air)
Diese Zonen sind nur bei einer Luftverschmutzungsspitze gültig, wenn...

Mehr Auto braucht kein Mensch! Auch nicht zum Tunen. Gesehen beim Oldtimertreffen in Dahme/Mark.     Foto: berlinreporter.Haehnel


Über all' den Trubel mit "70 Jahre Bulli" hätten wir beinahe einen anderen Helden der Arbeit vergessen: Heute, am 7. November  vor genau 60 Jahren soll es gewesen sein, als der allererste Trabi auf die Räder gestellt wurde. Ein weiterentwickelter Prototyp zwar noch, aber doch schon – bis auf Details – sehr nah am Serienfahrzeug, das ab 1958 in Zwickau in Großserie gebaut wurde.
Und zugegebenermaßen tut sich der Chronist dann doch etwas schwer, dem Mythos Trabant mit all seinen Superlativen noch etwas hinzuzufügen. Vielleicht das: Berliner, die das Auto nach mehr oder weniger langer Wartezeit dann endlich an der Rummelsburger Landstraße 110 in Oberschöneweide abholen konnten, durften den Kaufpreis in bar auf den Tisch blättern.
Das hatte schon was Kapitalistisches, die vielen Scheine auf den Tresen zu zählen. Heute findet man dort übrigens einen Opel- und einen Autoteile-Händler. Ach ja, stinken...

Bei rund einem Drittel aller Oldtimer-Deals waren Betrügereien im Spiel, so jedenfalls das Ergebnis einer Studie von Classic Trader. Offenbar scheinen sich zunehmend finstere Gestalten angesichts der Wertzuwächse in der Branche eine "goldene Nase" verdienen zu wollen.

Hier kann von "Patina" keine Rede sein. Aber nicht immer sind Mängel an Oldtimern so offensichtlich.                                  Foto: Oldtimerreporter.Haehnel


Die "Hitparade" der Betrügereien laut Classic-Trader-Studie:

 

Die gesamte Studie gibt es bei Classic Trader