Oldtimerreporter überregional
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- Geschrieben von: Redaktion / VW
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Büromobil und Camper gleichermaßen: Der T3 im Sonntagsanzug als Multivan. Foto:VW
T3 – 1979 bis 1992: In den späten 70er Jahren formen neue Bands wie Dire Straits und The Alan Parsons Project und alte Kultrock-Gruppen im Stile von Pink Floyed und Yes den unvergleichlichen Sound jener Zeit. Eine nie zuvor gehörte Klarheit und Präzision zeigt dabei besonders Dire Straits mit Songs wie „Sultans of Swing“. Genauso klar gezeichnet ist der 1979 vorgestellte T3 von Volkswagen. Denn der schreibt fortan als der eckigste Bulli aller Zeiten Geschichte.
Doch der T3 ist auch der bis dato technisch beste Transporter. Außerdem entstehen auf seiner Basis Ikonen wie der erste California und der ebenfalls erste Multivan. Konzeptionell knüpft der T3 an die Vorgänger an, transferiert die technische DNA aber dank neuer Technologien in die Gegenwart.
Weiterlesen: 75 Jahre Bulli - Abschied vom Heckmotor - vom T3 zum T4
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- Geschrieben von: Ralf Kruse
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Geschwistertreffen: Das "französische Pony-Car" Renault 15 / 17 sollte Ford Capri und Opel Manta kontern.
Foto: Robert Göschl
Erstens kommt es anders…. Die Wucht dieser Erkenntnis, traf auch den Zeesener Martin Herkel, als er sich aufmachte, aus der Auflösung eines Renault-Autohauses einige tauschwerthaltige Renault 4-Teile zu bergen. Zurück kam er mit der noch feuchten Unterschrift unter den Kaufvertrag für einen Renault 17.
1971 überraschte Renault Fachwelt und Publikum gleichermaßen mit der Vorstellung der neuen Mittelklasse-Coupés Renault 15 und Renault 17. Drei Jahre zuvor war mit der Caravelle das letzte Coupé aus dem Programm genommen worden. Seitdem konzentrierte sich die Régie auf grundsolide und nutzwertige Limousinen wie den Renault 12, der die technische Basis für die neuen Coupés lieferte.
Selbst die eigenen Werbetexter schienen überrascht: der Renault 15 bekam das Etikett elegante Sportlimousine, der Renault 17 wurde als komfortables Sportcoupé beworben. Zeitgleich war beim Opel GT nur fliegen schöner, der Manta SR wurde als Vollblut beworben und beim Ford Capri wurde im Werbesprech der Vorsprung immer größer. Die Renault-Texter hatten es sich wohl in der Limousinen-Welt gemütlich gemacht.
Weiterlesen: Zufallsliebe - Ein Rhombus-Fan und sein Renault 17
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- Geschrieben von: Arild Eichbaum
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Alle feiern den Golf! Na klar, schließlich ist es aktuell rund 50 Jahre her, dass der Erfolgstyp das Licht der Straße erblickte. Unser Autor Arild Eichbaum ging aber auf seine ganz spezielle Art und Weise an das Thema: Er folgte der Spur der Diaspora-Gölfe in der DDR.
Da staunt der Autor: Der Diesel von Gerrit Keine Frage, als vor 50 Jahren der Golf 1 mit Frontantrieb und Quermotor debütierte, fand er in der BRD jede Menge Käfer-überdrüssige Kunden. Das Traumauto einer ganzen Nation wurde der Wolfsburger aber ausgerechnet in der DDR, wie Gerrit und Michael schildern. Fotos: Oldtimerreporter.Eichbaum / Michael Gerstenkorn
Kleinen Schmunzler zum Anfang gefällig? Erich Honecker fragt Helmut Schmidt, ob er einen neuen VW bekommen könnte. Schmidt antwortet gönnerhaft: „Klar doch, geht seinen sozialistischen Gang.“ Darauf Honecker ganz erschrocken: „Nein, ich brauche ihn doch schon nächste Woche!“ Tatsächlich hätte der Generalsekretär des Zentralkomitees der SED nicht lang warten müssen, denn die erste Tranche des Ende November 1977 zwischen der Volkswagenwerk AG und dem DDR-Handelsunternehmen VE AHB (Volkseigener Außenhandelsbetrieb) Transportmaschinen Export – Import abgeschlossenen Geschäfts kam bereits am 13. Januar 1978 in die DDR. Bezahlt wurden die insgesamt 10.000 DDR-Golf im L- und LS-Trimm durch Kompensationslieferungen von Großpressen, Erdöl, Scheinwerfern und der technischen Ausstattung des Wolfsburger Planetariums.
Hintergrund des als „Wandel durch Handel“ verstandenen Deals war einerseits der Versuch, durch die Westwagen internationales Flair vorwiegend in die Hauptstadt der DDR zu bringen und andererseits den drastischen Mangel an Neuwagen etwas zu beheben. Die Importe waren anders als die 1000 zur selben Zeit in Land geholten Volvo 244 DLS nicht für wohlhabendere Gesellschaftsschichten gedacht, erklärt Gerrit, der als Hobby DDR-Westautos sammelt und beruflich über sein Unternehmen Genex-Automobile mit Ostfahrzeugen handelt: „Mit Vorlage einer Viertakter-Bestellung beim staatlichen IFA-Autohandel war es nicht getan. Vielmehr nahm die DDR-Führung eine Vorauswahl der potenziellen Golf-Käufer vor, das waren primär Arbeiter in den VEB.“
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