Der geht gut: Thomas Funke ist mit der Leistung des Rallye-Klassikers zufrieden. Fotos: Oldtimerreporter.Haehnel.


Gasgeben? Nun ja, die Redaktion tut das für die Magazine, immer – sei es im Netz oder gedruckt. Zum tatsächlichen Schnellfahren – auch noch mit einem Oldtimer – haben wir aber jemand anderes gefunden. Und dieser jemand, oder diese beiden, können das auch besser, viel besser als die Redaktion. Thomas Funke und Nico Rostalski werden auch die Fahne von Oldtimerreporter in der Rallye-Saison hochhalten.
Und das natürlich mit einem standesgemäßen Auto: Der 1600-er Lada VAZ 2105 VFTS von 1986 hätte eigentlich ein beschaulicheres Sportdasein im Histo-Cup verdient. Aber: „Wir wollen bis zum Schluss richtig Gas geben. Gleichmäßigkeit ist nicht unser Ding“, sagt Pilot und Chefschrauber Thomas Funke dazu.

Wer hätte das gedacht: Der Lada-Motor bringt rund 130 PS auf die Straße. Das reicht für Klassensiege.


Und deshalb wird im regulären Feld mitgemischt. Schließlich liefert der von zwei Doppelvergasern beatmete Lada-Motor aktuell 130 PS – nicht zu wenig für die Gruppe NC 4 bis 1600 Kubik. Ach ja - straßenzugelassen ist er natürlich auch. Das ist Pflicht für Rallye-Autos.
Bescheiden sagt Thomas Funke, dass ankommen und „nicht Letzter werden“ das Wichtigste sein. Aber Klassen-/Gruppensiege „und ganz vorne mitfahren“ sollten schon möglich sein.

Acht Wertungsläufe für Schotter-Cup und Lada-Cup stehen in der Saisonplanung für das Team.
Darunter auch einige Starts in der näheren Umgebung der Hauptstadt, beispielsweise die Fontane-Rallye in und um Neuruppin am 27. April oder die Havelland-Rallye in und um Beelitz am 12. Oktober.
Der Saisonstart für das Team Funke/Rostalski ist an diesem Wochenende bei der Roland-Rallye in Nordhausen. Wir halten Euch auf dem Laufenden.


Arbeitsplatz: Überrollkäfig und Schalensitze schützen die Piloten.