Planung: Lada-Treter Thomas Funke (r.) mit Co-Pilot Nico Rostalski im Fahrerlager.
Foto: Oldtimerreporter.Fröhlich


Es läuft gut für „unser“ Rallye-Team Funke/Rostalski, wenn man zumindest bedenkt, dass ihr Rennwagen ein 33 Jahre alter „Ostalgiker“ ist. Den eigentlich biederen Lada 2105 – jetzt mit 1600er Maschine - haben sie zwar auf 130 PS getuned, aber im Teilnehmerfeld tummeln sich Ford Escort Cosworth, Mitsubishi Evo, Audi Quattro und Subaru Impreza.
Die Saison geht dem Ende entgegen, am vergangenen Wochenende starteten Thomas Funke und Nico Rostalski bei der Havellandrallye, die, auch wenn der Name anderes vermuten lässt, im Fläming ausgefahren wurde.

So konnten die beiden Rennpiloten im Lada-Cup sogar den ersten Preis einheimsen, und auch wenn das Teilnehmerfeld hier nicht so groß ist (es fahren nur vier Lada um den Sieg), sind die Konkurrenten durchaus ernst zu nehmen, wie Funke betont.


Ganz bescheiden ganz hinten: der Schellste unter den Ladas.
Foto: Oldtimetrreporter.Fröhlich


Aber das ist auch gut so, sagt er, sonst wäre der Wettkampf langweilig.
Ein wahrer Sieg muss schon erkämpft sein!
In ihrer Klasse NC 4 (1400 – 1600 Kubik) haben sich die beiden Platz 4 erkämpft – gegen Rennsemmeln wie Polo 6N GTI und Suzuki Swift Sport.


Simmt: Der schnelle Russe schwenkt schonmal aus.
Foto: Stephan Metzker


Trotz des hochkarätigen Teilnehmerfeldes mit vielen jungen Wilden erreichten sie am Sonnabend den 31. Gesamt-Platz und sogar Platz 17 in der Gesamtwertung des  Schotter-Cups.
Dabei mussten die beiden am Vorabend noch schrauben: einer der neuen Reifen wollte die Luft nicht bei sich behalten. Ansonsten war die Technik aber bestens in Schuss.
Mitgeholfen hat bestimmt das Kaiserwetter, denn auf nasser oder gar lehmiger Fahrbahn –immerhin waren große Teile der Strecke „Feldautobahn“- tut sich der Hecktriebler schwer.
Wenn sie in Beelitz ein akzeptables Ergebnis erzielen, nehmen sie am „Grand Finale“ der Rallyesaison teil, der Lausitz-Rallye, die mit 166 statt 33 Kilometer erheblich länger und damit anspruchsvoller ist als die Veranstaltung im Fläming, teil, hatte das Duo versprochen vor dem Start versprochen. Na dann: wir drücken euch die Daumen für die Lausitz!