Region Nordost

Udo Müller und Paul Wodak gehören zu den Machern beim MC Blütenstadt. Fotos(2): Oldtimerreporter.Fröhlich


Udo Müller ist kein Mann von ausschweifenden Reden und großem Palaver. Kurz und präzise beantwortet der Alt-Chef und Gründer des MC Blütenstadt die Fragen zu den frühen Jahren des Vereins. Wie sie – Anfangs mit 20 Mitgliedern - die alte, baufällige Obstannahmestelle in Glindow zum Museum ausbauten. Wie dies 1987, in der Vorwendezeit, nur möglich war durch Udos Arbeitsstelle als Bauleiter eines großen Werderaner Betriebes. Und wie nach der Wende das Bauen einfacher, aber der dauerhafte Museumsbetrieb zur Herausforderung wurde. Spricht’s und wendet sich wieder den Ankömmlingen zu, die für ihn nicht einfach Mitglieder, sondern Kameraden sind. Jeder wird ausführlich zur bevorstehenden Ausfahrt begrüßt.
Das hatte Paul Wodak, der heutige Vorsitzende des Vereins, mit dem ich den Termin ausgemacht hatte, bereits herausgestellt. Es geht nicht darum, stets mehr und mehr Mitglieder zu sammeln, sondern vielmehr um die gemeinsame Pflege des Hobbys und um gegenseitige Hilfe bei technischen Problemen oder fehlenden Teilen. Und um die gemeinsamen...

Very british - alle beide. Der Rolls und der Austin A30 dürfen heutzutage gleichermaßen als edle Karossen gelten.      Fotos(2): Oldtimerreporter.Fröhlich


British Garden Days – das klingt so ein bisschen Etepetete,  fast nach Pebble Beach. Doch auch mit meinen grauen Jeans und weißem Hoodie falle ich nicht unangenehm auf, auf Schloß Diedersdorf. Nichtsdestotrotz waren im Schlosshof edelste Karossen zu bewundern, der unumgängliche Rolls Royce, hier ein Corniche , ein Austin Healey 3000 und diverse MG B sowie zahlreiche blitzende Mini. Schmuckstück der Veranstaltung war zweifelsohne ein Aston Martin DB 5 im Gegenwert einer kleinen Villa, dessen Halter ganz locker am Fahrzeug lehnte als sei es ein schnöder Käfer. Ohne Hochglanz, dafür mit reichlich Gebrauchsspuren präsentierten sich, etwas weggeduckt am Rande, Land Rover diverser Serien. Mit Sicherheit könnten sie mindestens genauso viel erzählen wie die blitzenden Nobelkarossen.
Etwas Verwirrung stiftete das Ford Modell T – doch alles richtig: in Manchester war Fords erste außeramerikanische Produktionsstätte entstanden, ergo war dieser auch ein British Car. Übrigens: Von 1926 bis 1931 wurde die Tin Lizzie auch in Berlin, in einer von Ford angemieteten Getreidelagerhalle im Westhafen, montiert.
Im Schlosspark dann durften sich –neben Fahrzeugen von der Insel- auch „continental cars“ präsentieren, wie der Adenauer Mercedes in Originalzustand, dessen Erstbesitzer das Rockefeller Center in New York gewesen sein soll. Interessant war zudem der Rucksack-Mini, der seinerzeit unter dem Namen Wolseley Hornet von Morris vertrieben wurde.
Natürlich gab es auf den British Garden Days auch viel Pflanzliches zu sehen, doch da hat sich der Oldtimerreporter ausgeklinkt. Er hat eher ölige Finger als einen grünen Daumen.


Warum muss man bei diesen Autos immer nur an James Bond denken??

Der Oldtimerclub Oberhavel lädt zu seiner 7.Oldtimerveranstaltung. Am 9. und 10.Juni (Sa.,So.) zwischen 10-18 Uhr trifft man sich an der Villa Kork am Wendemarker Weg 61 in 16727 Oberkrämer-Bärenklau im Rahmen der Brandenburger Landpartie.