Region Südwest

Natürlich auch an der Saarschleife ein Thema: 100 Jahre Citroen, hier in Form von DS und Ente, der beiden Top-Klassiker der Marke. Fotos: Oldtimerreporter.Gaubatz


Das Saarland bietet neben Heinz Becker und dem Schwenkgrill als weiteres Highlight die Saarschleife bei Orscholz, einem Ortsteil der Villeroy & Boch-Heimatgemeinde Mettlach. In dieser herrlichen Umgebung trafen sich eine Vielzahl der unterschiedlichsten Oldtimer. Im Rahmen des „ADAC Saarland Classic Cup“ ging ein Großteil der Fahrzeuge auf eine rund 100 Kilometer lange Ausfahrt. Der Rest der Oldie-Besitzer vertrieb sich die Wartezeit bis zur Rückkehr der Gladiatoren mit kurzweiligen Benzingesprächen. So wurde es auch am Stand des Oldtimerreporter nicht langweilig.

Keine Angst vor großen "Tieren". Schließlich genießt der Kleine noch Welpenschutz, oder?
Fotos: Oldtimerreporter.Gaubatz


Schon im vergangenen Jahre suchte der Oldtimerreporter das Treffen im saarländischen Lebach heim. Mit der Drohung, auch dieses Jahr erscheinen zu wollen. Was wir auch wahr machten, doch dieses Mal feierte unsere Redaktion ein Debüt: Erstmals im Südwesten kamen wir mit einem Infostand und verteilten kräftig unser Extrablatt und den Terminplaner für die Region.
Einen Schönheitsfehler hatte unsere Aktion. Unser Besuch fiel auf einen Samstag. Dieser Tag ist zwar auch stark frequentiert, allerdings finden sich die meisten der 500 bis 600 erwarteten Oldtimer traditionell erst am Sonntag ein.

U wie unglaublich - in allen Lagen - der Unimog.
Fotos: Oldtimerreporter.Müller


Er kippt, er kippt, er kiiiiiiiippt! Oder doch nicht? Kann mir jemand eine Leiter bringen, damit ich aussteigen kann? Wo ist der Notknopf? Tausend Gedanken schießen mir durch den Kopf, unter anderem der an meine Lebensversicherung.
Wo ich mich in meiner Panik befinde? Na, so etwa 45 Winkelgrade und gefühlte 30 Meter von der Erde entfernt! Genauer gesagt, in einer Kabine eines Monsters. Dieses Monster nennt sich Unimog U1450 und brüllt sich gerade warm für den kommenden Abwurf seiner lästigen Passagiere. Das Monster bewegt sich auf grazilen Elefanten-Reifen mit etwa 0,5 km/h eine Rampe hinauf. Eine hohe Rampe. Eine hohe und schräge Rampe. Eine sehr hohe und schräge Rampe!! Ah, Gott sei Dank, oben angekommen! Aber… jetzt müssen wir da ja noch herunter… Ich schließe einfach die Augen und mit meinem Leben ab. Irgendwann hört das Monster-Brüllen auf. Jemand sagt, dass wir angekommen sind. Wo? Im Himmel? Mit den Knien eines Junggesellen vor dem Brautaltar entsteige ich dem Monster und wanke lächelnd davon. Die Frage, ob die Fahrt gut war, KANN ich nur mit einem seligen „JA“ beantworten!