Oldtimer aktuell

Himmlisch: So eine Göttin ist schon faszinierend. Fotos: Oldtimerreporter.Eichbaum


Immer im Juni gibt's den Bockhorner Oldtimermarkt als eines der größten und vielfältigsten Treffen betagter Fahrzeuge in Europa. Über 5000 Fahrzeuge besuchten die 37. Ausgabe in diesem Jahr. Besondere Beachtung verdiente „Carpe diem & cèst la vie“, eine Sonderschau italienischer und französischer Klassiker.
Alljährlich ist eine Sonderfläche für eine Ausstellung unter einem bestimmten Thema abgegrenzt. Das diesjährige lautete „Carpe diem & cèst la vie“ und bündelte an allen Tagen italienischen und französischen Klassiker bis Baujahr 1980. Unter den knatternden Trikoloren beider Staaten fanden sich dann auch zahlreiche Südeuropäer ein, wobei aus Franzosenwarte die Citroens bei weitem überwogen – Göttinnen, Ideen und Döschwos stellten das Gros, GS, HY und SM rundeten den Doppelwinkelauftritt gelungen ab. Blickfang und definitiv der längste Lulatsch am Platze war aber ein prachtvoller CX-Dreiachser mit Hochdach. Die Rhombenträger waren deutlich schwächer vertreten; hier und da mal ein R4, ein R5 und ein R16, gekrönt von einem R5 Turbo2 und einem makellosen R9. Noch rarer hatte sich die Löwenmarke gemacht, 204 Limousine und Break, ein 403 Break sowie 504 Cabrio und Fourgonette – das war’s augenscheinlich am Samstag mit Peugeot. Natürlich...

Gesehen in Bockhorn: der Opel GT in zwei klassischen 70-er-Jahre-Farben - links ein GT/J.                                                      Foto: Oldtimerreporter.Eichbaum


Warum legt Toyota wohl wieder einen Supra auf? Was für ein alter Hut, mit einem feschen Sportwagen Image und Modellpalette aufzupolieren. So entledigte sich schon vor 50 Jahren Opel des „Homburg“, des klassischen Spießerhuts der Opa-Generation. Vorhang also auf für den Ur-GT! Schließlich sind wir im Revoluzzer-Jahr der 68-er…
Gern aufgrund der optisch unverkennbaren Verwandtschaft mit der auch für US-Verhältnisse exaltierten Corvette C3 verglichen, stand der 123 cm flache Opel GT sofort unter dem Schutz seiner in der Zylinderanzahl stets doppelt so großen Schwester. Die in GFK gehüllte Corvette beschied sich auf einige V8-Benziner aus dem Chevrolet-Regal und protze mit etlichen Exklusiv-Triebwerken sowie Aufsehen erregender hinterer Einzelradaufhängung, beim GT war das traditionelle Blechkleid fest mit der reichlich konventionellen Bodengruppe samt Fahrwerk des Kadett B vermählt. Der Kompaktwagen steuerte ...

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