Vintage-Van.de

 

Nein - nicht nur Vans, also Lieferwagen oder Fourgonnetten (wie sie in Frankreich heißen) sind hier Thema.
Nutzfahrzeuge aller Art spielen ihre ganz eigene Rolle in dieser Kategorie, die ganz leicht über die Adresse vintage-van.de zu erreichen ist...
Viel Spaß wünscht die Redaktion Oldtimerreporter! Foto: Ford

Wozu so ein Ford Transit alles gut ist: Hier ein "Aufgeschnittener" als Touristentaxi abseits des öffentlichen Verkehrs in einem Safari-Park.
Foto: Jan Pesula


1965, irgendwo in Deutschland. Die Wirtschaft boomt, die Eigenheime schießen wie Pilze aus dem Boden, ebenso der Familiennachwuchs. Betriebsgründungen gehören zum guten Ton unter den Handwerkern, Technikern und Gemüseverkäufern des Landes. Auch Erwin möchte dabei sein, wenn es ums Gründen geht. Jahrelang hat er nun für seinen Chef die Fernseher, Küchengeräte und Waschmaschinen der Umgegend installiert, jetzt soll das Geld dafür zur Gänze in die eigene Tasche gehen. Die Räumlichkeiten sind vorhanden, gleich beim Bau des Eigenheims eingeplant. Nun soll noch ein passender Transporter her, das ist eine knifflige Entscheidung.

Kam spätestens in den 70-ern mit den Airstream-Wohnwagen in Mode: die Zigarrenform der Aufbauten bei mobilen Wohnungen. Hinter dieses GMC-Wohnmobil würde prima solch ein Airstream passen. Und schwupps, hätten wir einen Überland-Zweiseiten-Hof.
Fotos: Oldtimerreporter.Eichbaum


Es war das Non-Plus-Ultra-Wohnmobil: 265 PS und Big Block-V8 samt Frontantrieb aus dem Oldsmobile Toronado, garniert mit luftgefederter Doppelachse für ein Paar Extrabremsen und schmaleren Radkästen. Kirsche auf dem Supersize-Milkshake waren aber weder die oberstylischen, modischen Materialien wie Fakeholz, Leder oder wild gemusterte Stoffe noch all die Annehmlichkeiten und Konfigurationen.

Moment mal! Was ist das denn? Dieser Harburger-Wohnmobilumbau kommt jedenfalls nicht aus einer Werkhalle.
Foto: Christian Späth


… aus der Rubrik „Fahrkultur und Geschwindigkeit sind etwas für Weicheier“:
2,0 oder 2,2 Liter Diesel – Hubraum, 55 oder 60 PS bei 750 kg möglicher Zuladung – die auch gerne genutzt werden. Hügel werden zu natürlichen Feinden erklärt, die es mit aller Macht des Gaspedals zu besiegen gilt. Sollten einmal höhere Drehzahlen erreicht werden (3.500 U/min sind schon viel), empfiehlt sich eigentlich das Tragen eines guten Gehörschutzes. Eigentlich. In der Praxis nie geschehen, auch nach vielen hunderttausend Kilometern nicht. Der gute Stern wird es schon richten! Massagestudios? Wozu, wenn man das hier kostenlos hat?