Vintage-Van.de

 

Nein - nicht nur Vans, also Lieferwagen oder Fourgonnetten (wie sie in Frankreich heißen) sind hier Thema.
Nutzfahrzeuge aller Art spielen ihre ganz eigene Rolle in dieser Kategorie, die ganz leicht über die Adresse vintage-van.de zu erreichen ist...
Viel Spaß wünscht die Redaktion Oldtimerreporter! Foto: Ford

Moment mal! Was ist das denn? Dieser Harburger-Wohnmobilumbau kommt jedenfalls nicht aus einer Werkhalle.
Foto: Christian Späth


… aus der Rubrik „Fahrkultur und Geschwindigkeit sind etwas für Weicheier“:
2,0 oder 2,2 Liter Diesel – Hubraum, 55 oder 60 PS bei 750 kg möglicher Zuladung – die auch gerne genutzt werden. Hügel werden zu natürlichen Feinden erklärt, die es mit aller Macht des Gaspedals zu besiegen gilt. Sollten einmal höhere Drehzahlen erreicht werden (3.500 U/min sind schon viel), empfiehlt sich eigentlich das Tragen eines guten Gehörschutzes. Eigentlich. In der Praxis nie geschehen, auch nach vielen hunderttausend Kilometern nicht. Der gute Stern wird es schon richten! Massagestudios? Wozu, wenn man das hier kostenlos hat?

Wer den Barkas liebt... Freiwillige Feuerwehrleute kann so leicht nichts erschüttern.
Fotos: Oldtimerreporter.Fröhlich


Der Barkas war Anfang der Sechziger des Ostens Antwort auf den VW-Bus – und genauso beliebt bei den kleinen Feuerwehren wie der Westbruder. Doch während die entsprechenden Baujahre des T1 bis T3 so gut wie komplett im Ruhestand sind, trifft man in den neuen Bundesländern immer wieder Barkas (Barken? Barkasse? Barkanten?? Wie ist eigentlich der korrekte Plural?), die noch in Amt und Würden sind.

50 PS werkeln unter der innen liegenden Haube der 1962-er Schweinenase. Fotos: Oldtimerreporter.Eichbaum.


Wenn es für ihre Galerie spontan etwas zu transportieren gibt, setzen Petra Lange und Karl-Heinz Zechner auf ihren Peugeot D4. Und wenn nicht? Dann genießen die frankophilen Oldtimer-Fans ihre Fahrten in der ‘Nez de Cochon‘ auch ohne Fracht. 1946 von Chenard und Walcker herausgebracht, war der Onebox-Transporter CHV zwar durchdacht und auch augenfällig, doch ließ sich das marode Unternehmen so nicht retten.
1950 übernahm dann Peugeot die Leitung, nannte den Fronttriebler in D3 um und baute, wie von C&W vorgesehen, den Motor des 203 ein. Der war jedoch so lang, dass die Front einen Vorbau benötigte – damit war die ‘Nez de Cochon‘ – die Schweinenase – geboren.  1955 zog das auf 45 PS beschränkte Triebwerk des 403 ein, zudem gab es auf Wunsch eine Schiebetür und die neue Bezeichnung D4.